Saisoneröffnung…

…mit angezogener Handbremse – Dank Corona.

Saisoneröffnung und erste Testfahrt auf dem Rhein

Die Sparte „Wassersport“ eröffnete am 14.03. die diesjährige Wassersportsaison bei einer ersten Testfahrt mit der „Hanseat II“ auf dem Rhein.
Nachdem in den Wintermonaten umfangreiche Arbeiten an der Elektrik durchgeführt wurden lag es am ersten warmen Wochenende nahe, das Boot in seinem Element zu testen und die Umbauten und Erneuerungen auf Funktion zu überprüfen.
Leider war es, und nun kommt die „Handbremse“, nur zu zweit möglich aufgrund der geltenden Corona-Auflagen.

Aktuell gilt (Stand: 29.03.2021) seitens des Landessportbund Hessen e.V.: „Generell kann Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen im Freien oder in gedeckten Anlagen (Sporthallen, Schießsportanlagen, etc.) allein, mit dem eigenen Hausstand oder mit einem weiteren Hausstand bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen stattfinden.“

Somit können wir im Moment noch kein Rudertraining anbieten, auch musste leider die Segelregatta „Markol-Cup“ Mitte April in den Niederlanden seitens des Veranstalters für dieses Jahr abgesagt werden da die deutschen sowie niederländischen Auflagen eine solche Veranstaltung im Moment einfach nicht zulassen.

Wir Wassersportler stecken aber nicht den Kopf ins Watt sondern freuen uns auf das anstehende Jollensegeln (einmal im Monat ab 29.04.)! Außerdem ist Manöver- und Skippertraining auf der „Hanseat II“ nach Absprache möglich!
Bei Interesse bitte einfach eine kurze Mail an mich.

Frohe Weihnachten!

Nach einem für alle sehr durchwachsenen Jahr 2020 möchte die Sparte „Wassersport“ trotz allem ein frohes, besinnliches und vor allem gesundes Weihnachtsfest wünschen!

Wir hoffen alle sehr auf ein besseres Jahr 2021 denn wir haben viel vor:

  • Teilnahme am „Markol-Cup“ im April auf dem Ijsselmeer/NL
  • Jollensegeln auf dem Main
  • Rudern
  • Teilnahme am „Company Cup“ auf der Flensburger Förde im Oktober
  • Manövertrainig auf der Motoryacht
  • JetSki-Fahrten

Außerdem gratulieren wir unserer Sportlerin Simone, die erfolgreich die Prüfung zum Sportbootführerschein See abgelegt hat! Für die kommenden Scheine wünschen wir alles Gute und viel Erfolg!

Bei Fragen stehen Norbert und ich jederzeit gern zur Verfügung!

DFS-Crew segelt hart am Wind beim 5. Deutschen Company Cup 2020

Regatta auf der Flensburger Förde

Das Betriebssportteam der DFS segelte auch 2020 wieder beim
Deutschen Company Cup vom 1. bis zum 3. Oktober auf der Flensburger Förde mit.


Dabei kämpfte die fünfköpfige Crew nicht nur mit Wind und Wellen, sondern auch
mit einer widerspenstigen Großschot.
In diesem Jahr war unser Boot die „Auszeit“, eine Hanse 415 Yacht. Diese
übernahmen wir bereits am Montag, den 28. September, in Flensburg, um noch
einige Tage das Boot kennenzulernen und verschiedene Manöver zu trainieren.
Dienstag segelten wir dann bei moderaten Winden nach Sonderborg in Dänemark.
Mittwoch ging es weiter nach Maasholm in der Schlei. Der Wind blies schon seit
Tagen aus östlichen Richtungen und so hatten sich ganz ordentliche Wellen
aufgebaut. Am Donnerstag segelten wir zurück nach Flensburg, mussten uns dann
aber bei Windstärke 5 bis 6 und zwei bis drei Meter hohen Wellen durch die Ostsee
zurück in die Flensburger Förde vorkämpfen. Mit gerefften Segen kamen wir
zeitweise auf über 8 Knoten, das ist eine ordentliche Geschwindigkeit für eine Zwölf
Meter Yacht.
Wir kannten nun das Boot ganz gut und freuten uns auf die Regatta, die für Freitag
und Sonnabend geplant war. Insgesamt waren dieses Jahr nur 32 Boote gemeldet,
die in 4 Klassen segelten.

Die Crew des DFS Betriebssportvereins e.V.

Mit verklemmter Großschot ins Ziel
Die Bedingungen am ersten Regattatag waren optimal und die Regattaleitung hatte
relativ kurze Up&down Kurse ausgelegt, ein Leg nicht mehr als 1 Seemeile, so dass
viele Wenden und Halsen gefahren werden mussten. Da für den Folgetag sehr viel
Wind vorhergesagt war, wurden am Freitag 5 Wettfahrten veranstaltet, eine
anstrengende Sache.
Das Team – Peter Ahlers (Skipper), Krzysztof Wojtanowicz, Hans Holger Horst,
Alexander Roth und Tobias Nicol – war gut eingespielt und wir waren stets gut am
Start und auch flott unterwegs. Leider verklemmte sich im dritten Rennen unsere
Großschot (eine von mehreren Leinen zum Bedienen der Segel) im Umlaufblock,
ziemlich ungünstig für eine Regatta. Ein Reparaturversuch während des Rennens
verlief erfolglos, deshalb bauten wir uns zur Sicherheit eine Hilfskonstruktion, da wir
befürchteten, dass die Schot reißen könnte. Eine Reparatur war nicht möglich, wir
entschieden uns dennoch, auch die zwei weiteren Wettfahrten zu segeln. In der
nächsten Wettfahrt kamen wir trotz des Handicaps als erstes Boot in unserer Klasse
durch das Ziel, im letzten Lauf des Tages als Zweiter, wie bereits im zweiten Rennen.

Der verklemmte Block der Großschot nach dem Herausschneiden am Abend

Extreme Böen verhindern weitere Rennen
Am Abend lösten wir im Hafen dann unser Problem und montierten eine neue Schot
und einen Umlenkblock. Leider konnte dann jedoch am nächsten Tag aufgrund
starken Windes und extremer Böen nicht mehr gesegelt werden. Insgesamt belegten
wir so in unserer Liga (durch „Yardstick“ korrigierte Wertung) nur den vierten Platz
von sieben Booten.
Der Teamgeist der Crew und die Stimmung waren exzellent und die Leistung
insgesamt gut. Für das nächste Jahr hoffen wir auf mehr Fortune. Ziel ist eine
Platzierung unter den ersten drei. Insgesamt gesehen verbrachten wir eine schöne
und lehrreiche Segelwoche auf der Flensburger Förde und der Ostsee und
repräsentierten erneut die DFS bei der jährlichen Regatta der Betriebssportvereine.

JetSki Infoveranstaltung

YAMAHA VX HO

Wir möchten allen Interessierten gern das Fahren auf einem JetSki Yamaha VX HO mit 180 PS anbieten!
Führerschein ist keine Pflicht da immer ein FS-Inhaber dabei sein wird, wir starten im Wechsel im Hafen Gernsheim und gehen raus auf den Rhein. Als Basis dient unsere Motoryacht „Hanseat II“ wo es Kaffee und kalte Getränke gibt.
Auf dem JetSki fahren immer nur zwei Personen, jeder darf nach Einweisung aber auch gern selbst ans „Ruder“.
Wir fahren Runden von ca. 15 Minuten damit jeder mal dran kommt, sofern die Zeit ausreicht auch gern mehrfach.
Die Veranstaltung findet nur bei mindestens fünf Teilnehmern und gutem Wetter statt, Kostenbeitrag für die Miete des JetSki und Treibstoff: 50€ pro Person (ja so ein JetSki kostet nun mal…). Bei nur fünf Teilnehmer können wir aber auch mehrfach rausfahren.
Wenn es mehr als fünf Teilnehmer werden dann reduziert sich die Teilnahmegebühr entsprechend.

Mitglieder der Sparte „Wassersport“ melden sich bitte einfach über den gewohnten Kadermanager an, externe Interessenten schreiben mich bitte an über skipper-alex@mail.de

Wassersportler „on water“

Auch während der Ferienzeit sind die Mitglieder der Sparte „Wassersport“ aktiv und verbringen Zeit auf dem Wasser.

So überführten Olaf und Alex eine 54-Jahre alte Motoryacht von Freiburg/Elbe über fast 1000km Wasserweg bis nach Gernsheim an den Rhein. Der Törn dauerte rund zwei Wochen, unzählige Schleusen und ein Schiffshebewerk säumten den Weg.
Die beiden rund vierzig Jahren alten Dieselmotoren versahen täglich über mehrere Stunden treu ihren Dienst – bis am Morgen der letzten Etappe von St. Goar nach Gernsheim der Anlasser des Steuerbordmotors nicht drehen wollte. Mit nur einem Motor den Rhein „zu Berg“, dann auch noch die Gebirgsstrecke an der Loreley vorbei – unmöglich!
Da half nur Improvisieren: ein dickes Pluskabel am Anlasser war durchgeschmort. Mit dem Kopf eines dicken Hammers sollte dies, zumindest für einen letzten Start vor Gernsheim, überbrückt werden.
Die beiden Kabelenden wurden fixiert, der Hammer oben drauf und dann kam der Ruf aus der Maschine „Vorglühen!“ – „Anlassen!“. Und die Maschine sprang an!
So fuhren wir auch die letzte Etappe planmäßig und ohne weitere Komplikationen vorbei an der Loreley, Rüdesheim/Bingen, Wiesbaden, Mainz bis nach Gernsheim.

Des Weiteren wurde letzte Woche noch auf dem Main mit Jollen gesegelt, leider nur mit mäßigem Wind. Nichtsdestotrotz gaben wir alles denn auch bei nur 2 bf in Böen muß das Boot laufen!
Skipper Peter hatte alle Hände voll zu tun seine Crew bei Kleinwind zu organisieren!

Es geht wieder los!

Die Sparte „Wassersport“ hat ihre Aktivitäten wieder aufgenommen. Nachdem nun auch der Hessische Sportbund Vereinstätigkeiten auf dem Wasser, mit nur noch geringen Auflagen, genehmigt hat können wir unseren Aktivitäten endlich wieder nachgehen.

Aktuell findet jeden letzten Donnerstag im Monat unser „Feierabendsegeln“ in Jollen auf dem Main ab Westhafen statt.
Da wir uns immer über neue Interessenten und Gesichter freuen könnt ihr Norbert Schäper und mich jederzeit gern ansprechen!

Außerdem beginnt auch wieder das Rudertraining. Aktuell sind Termine für Einsteiger und Fortgeschrittene zweimal im Monat bei der ORU Offenbach geplant. Bei Interesse sprecht mich bitte einfach an!

Außerdem planen wir noch einen Infotag „JetSki“ an dem sich Interessierte auf einen YAMAHA VX HO mit 180 PS setzen dürfen und auf Rhein bzw. Main das Erlebnis einer Rakete auf dem Wasser erleben können!
SBF Binnen-Inhaber dürfen nach einer Einweisung auch allein fahren, Details und Termin folgen.
Bei Interesse bzw. Fragen bitte einfach an mich wenden!

Und es steht noch eine Testfahrt mit einer neuen 7,3m Centerkonsole ab MZ-Winterhafen an. Maximal drei Teilnehmer können mitfahren. Es wird eine Reviererkundung Mainz / Wiesbaden geben, auf Wunsch gern auch ein Skippertraining (Verhalten ggü. der Berufsschifffahrt, Anfahren von Wellen, Ankern, usw.).
Natürlich kommen die angenehmen Seiten nicht zu kurz: wir werden nach der Pflicht eine schöne Ankerbucht aussuchen und beim Baden das hoffentlich warme Wetter genießen!
Diese Fahrt wird ganztags an einem Wochenende stattfinden, die Kosten für Charter und Benzin wird unter den Teilnehmern aufgeteilt.
Ein Termin wird noch veröffentlicht.

Für alle Fragen „rund um den Wassersport“ stehen Norbert Schäper und Alexander Roth jederzeit gern zur Verfügung! Und schaut einfach mal auf die Seite unserer Sparte!

Badminton-Spieler haben ihre erste Saison beendet

Das Siegertreppchen mit Jürgen Dix, Alexander Veneziano und Lucy Kuppe (v.l.)

Mit einer kleinen Feier wurde Ende Februar die erste Saison der neu geschaffenen Badminton-Liga beendet. Anfang Februar begann bereits die zweite Saison.

Von April bis Dezember 2019 hatten sich zwölf Spielerinnen und Spieler der Badminton-Sparte in diversen Einzel- und Doppelbegegnungen duelliert. Nun stand die Siegerehrung an, bei der sich Spartenleiter Alexander Veneziano den Pokal ergattern konnte, gefolgt von Jürgen Dix und Lucy Kuppe.

„Unser kleines Experiment hat erfreulicherweise großen Anklang bei den Mitgliedern gefunden“, sagte Michael Kuppe, bevor er allen Ligateilnehmern ihre Urkunde überreichte. Kuppe hatte sich das Spielsystem ausgedacht und vorgeschlagen, es in der Sparte einmal auszuprobieren. „Zwar ist nicht jedes Mitglied interessiert am Spielen in einer Liga. Dennoch gab es genügend Freiwillige, die sich der Herausforderung gestellt haben. Und am Ende war das Feedback durchweg positiv“, resümierte der Ligaleiter die vergangenen Monate.

Deswegen begann Anfang Februar auch schon die zweite Saison, wieder mit zwölf Teilnehmern. Für jede neue Runde wird unter allen Mitgliedern abgefragt, wer mitspielen möchte. Aber auch ohne Teilnahme an der Liga gibt es in der Sparte ausreichend Möglichkeiten, ungezwungen miteinander zu spielen und zu trainieren.
Bis Ende April verbleibt der begehrte Pokal nun beim Spartenleiter. Bis dahin wird sich entscheiden, ob er bei der nächsten Siegerehrung seinen Besitzer wechseln muss.

Der Wanderpokal für den aktuellen Meister der Badminton-Liga

Fotos: M. Kuppe

Ein letztes Mal auf der Piste

Eine Tradition geht zu Ende: Am 18. April 2020 findet zum letzten Mal der Airport Night Run auf der Südpiste des Berliner Flughafens BER statt. Wer die Gelegenheit nutzen will, beim Abschied mit dabei zu sein, kann sich jetzt auf der Website anmelden.

Im Jahr 2006 hatten die Läuferinnen und Läufer des DFS-Betriebssportvereins das erste Mal die Möglichkeit, den neuen Hauptstadtflughafen BER auf sportliche Weise zu begutachten. Das Rennen hat sich im Laufe der Jahre als fester Termin im Kalender etabliert und jedes Jahr mehr als 6.000 Laufbegeisterte nach Schönefeld gelockt.

Wenn im Jahr 2020 das neue Terminal des Flughafens in Betrieb geht, findet eine kleine Tradition ihr Ende. Zum 14. und letzten Mal werden die Sportler am 18. April 2020 auf der Südpiste des Flughafens Berlin-Brandenburg unterwegs sein. Aus diesem Anlass sollten nicht nur die Läuferinnen und Läufer aus den Berliner Tower- und SIS-Niederlassungen die Platte stürmen. Alle Laufbegeisterten in der DFS, ob im Betriebssport organisiert oder nicht, die sich berufen fühlen, diese letzte Chance zu nutzen, können das tun.

Die Meldeplattform ist bereits eröffnet. Es sind Einzel- und Gruppenanmeldungen möglich. Für Läufer in einer Gruppenanmeldung werden zehn Prozent Rabatt gewährt. Wer also Interesse hat, seine Füße auf der Piste eines internationalen Flughafens zu bewegen, meldet sich bitte bis zum 30. November 2019 bei Jens Teßmer (). Wenn sich mehr als 15 Läufer finden, ist eine Gruppenanmeldung möglich.

Startgebühren:
10 Kilometer: 20,- Euro (bis 8.12.2019, danach mehr)
Halbmarathon 28,-Euro  (bis 8.12.2019, danach mehr)
Der Chip ist in der Startnummer enthalten.

Weitere Details zum Lauf sind unter http://berlin-laeuft.de/airportnightrun/anmeldung/ zu finden.

Wenn das Drachenboot zu kentern droht

16.7.2019 – Der alljährliche „Drachenboot Berlin City Cup“ ist ein fester Bestandteil im Terminkalender der Berliner DFS-Niederlassung. Auch in diesem Jahr wurde erfolgreich gepaddelt.

Bereits seit 22 Jahren findet der Berlin City Cup der Drachenbootfahrer statt – und seit nunmehr 14 Jahren nimmt auch die Berliner DFS-Niederlassung an diesem Sportereignis teil. Am 22. Juni war es wieder soweit. Bei bestem Wetter trieben insgesamt 26 Kolleginnen und Kollegen das 20-sitzige Boot in wechselnder Besetzung über das Wasser der Regattastrecke Berlin-Grünau.

In insgesamt drei Läufen hat sich die paddelnde Mannschaft auf der 200-Meter-Strecke bis ins Finale gekämpft. Nachdem im ersten Lauf aufgrund einer ungleichen Gewichtsverteilung der Kahn noch schief lag, wurde durch eine perfekte „Weight  and Balance“-Planung die Verteilung und damit das Ergebnis im zweiten Lauf deutlich verbessert. In einem echten Herzschlagfinale haben letzten endes wenige hundertstel Sekunden über die Platzierungen entschieden. Für einen Platz auf dem Treppchen reichten Kraft und Ausdauer aber nicht mehr aus.

Ausreichend war dafür die Versorgung am kalten Buffet, du der jeder beigetragen hat. Alle hatten im Vorfeld gebacken, gekocht und organisiert, so dass es an nichts gefehlt hat. Auch nicht an ausreichend weiblicher Unterstützung im Boot: für das Mixed Team waren mindestens sechs Damen vorgeschrieben, ein Umstand, der im Vorjahr fast zur Disqualifikation geführt hätte. Diesmal aber war das Geschlechterverhältnis sogar ausgeglichen. Dazu kam, dass aufgrund der erstmaligen Kooperation mit dem Betriebssportverein der Berliner Flughafengesellschaft drei Teilnehmer aus der FBB mit im DFS-Boot saßen.

Trotz totaler Erschöpfung und ordentlichem Muskelkater war der tag für alle Beteiligten ein voller Erfolg und ein großes Vergnügen. Ein Dank geht an die Veranstalter und Organisatoren, die die Fäden in all dem Wirrwarr immer kontrolliert in der Hand behalten haben. Für sie gilt genauso wie für die Sparte Berlin des Betriebssportvereins, die das Event erstmalig initiiert hatte: Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Rhein Radar Rhinos in Polen

Anfang April nahmen die Rhein Radar Rhinos wieder am jährlich ausgetragenen Europäischen ATC Eishockey Turnier (EATCIHT) teil. Die 20. Auflage des Turniers wurde von den Kosice Flyers gewohnt gut organisiert, und fand, aufgrund von Terminproblemen wegen der in der Slowakei stattfindenden Eishockey WM, im Polnischen Krynica Zdroj statt, ein Erholungs- und Kurort nahe der polnisch-slowakischen Grenze. Die Spiele wurden in der Mosir Arena ausgetragen, der Heimat des lokalen Vereins KTH Krynica, mit einer Kapazität von 3000 Zuschauern. Untergebracht waren alle zehn Teams im Hotel Krynica direkt neben der Eishalle.

Zwei Rhinos machten sich bereits am Dienstag Abend mit einem Transporter auf die über 1200 km lange Reise, um die Ausrüstung zum Spielort zu bringen. Die anderen flogen am Mittwoch ab Frankfurt und Stuttgart nach Krakau, von wo es einen Bustransfer nach Krynica Zdroj gab. Dort stießen noch die polnischen Gastspieler Michal, ein Lotse aus Warschau, und Maciej, Pilot bei Ryanair, zum Team.

Am Donnerstag standen die ersten Spiele an. Im morgendlichen Spiel gegen Helsinki gelang Max Fischer im ersten Drittel der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1, letztlich ging das Spiel jedoch mit 1:7 deutlich verloren. Das zweite Spiel des Tages gegen die Flying Seals aus Bratislava konnte lange offen gehalten werden, und ging schließlich mit 0:4 verloren.

Das erste Spiel am Freitag begann für die Rhinos erst kurz vor Mittag, so dass nach der Welcome Party am Vorabend etwas längeres Schlafen möglich war. Gegen den späteren Turniersieger Bratislava Falcons konnte das Team mit einem achtbaren 1:6 die Niederlage in Grenzen halten. Das Tor für die Rhinos erzielte Timo Zimmermann in Unterzahl. Im zweiten Spiel des Tages konnte bei der 0:5 Niederlage gegen die Prague Monkeys leider kein eigener Treffer erzielt werden. Abends gab es im Hotel ein polnisches Buffet mit Folkloreshow, bei welcher auch ein paar Rhinos aktiv teilnahmen.

Im Spiel um Platz neun ging es dieses Jahr überraschenderweise nicht gegen den Dauergegner Budapest. Diese waren nur mit fünf eigenen Spielern angereist und hatten sich in jedem Spiel mit Spielern aus anderen Teams verstärkt, so dass sie eine bessere Platzierung erreichten. Somit hieß der Gegner HK Zolne aus Slowenien. Leider lagen die Rhinos schon nach wenigen Minuten mit 0:3 in Rückstand und die Spannung ging früh verloren. Heiko Müller erzielte mit einem Überzahltor den Ehrentreffer bei der 1:7 Niederlage.

Auf der Farewell Party am Abend konnten die Rhinos somit bei der Preisverleihung den Pokal für den Zehntplatzierten in Empfang nehmen. Dazu erhielt Timo Zimmermann noch die Auszeichnung als „Bad Boy“ des Turniers.